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  1. #201
    Hallo!

    Also, der ganz grosse Vorteil ist der Preis und die, zumindest im Gegensatz zu der hochgelobten Prins, geringe Fehlerquote!

    Fahre selbst eine KME Diego 3 und bin sehr zufrieden.
    Musst mal in den einschlägigen Foren nach der KME schauen, ich bin mir sicher Du findest da relativ schnell was Dich interessiert.

    Die Anlage ist sehr flexibel einzustellen und auch der Laie kann dort einige Einstellungen nach seinen Vorstellungen anpassen, da die dazuhehörige Software vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

    Gruss
    Flo

  2. #202
    Mitglied Avatar von Mister MMT
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    Hallo,

    ich kann mal kurz ans Netz ab Solingen. Hier ist der Motortalk Link.

    http://www.motor-talk.de/forum/nicht...-t2166920.html

    Da haben sich inzwischen die üblichen Hardliners gemeldet, inklusive Anschuldigungen (Schleichpublizität für CCI-Ilg).

    Aber wie gewohnt keine von den gefragten kompetenten und belegbaren Fakten. Da braucht man Geduld und eine dicke Haut.

    sG

    Jan

  3. #203
    Grünschnabel
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    RE: Toyota ZZ-FE Motoren (Auris, Corolla, Verso, Avensis) und Autogas ?

    Hallo Ich bin in dieses Forum eingetreten weil ich denke das ich hier besser
    aufgehoben bin.
    Ich Fahre seit September 07 einen Corolla Verso 7 Sitzer 1,8 Liter Benziner.Ein wunderschöner Wagen ,eben alles was eine fünfköpfige Familie mit Hund so braucht.

    Ich habe mich mit dem Thema LPG Gas beschäftigt und habe in der Nähe von Kassel eine " Opel Fachwerkstatt " gefunden die Typen unabhängig In alle Autos einbaut !
    Denn leider halten sich die Toyota Fachwerkstätten zurück,warum auch immer!!

    Diese Anlage nennt sich JTG Gaskit .
    Die Vorteile dieser Anlage finden sich in der Einspritzung,diese wird ohne Verdampfer gemacht.So brauche ich ca: 50 sek. um auf Gas umzuschalten.
    Ich möchte aber trotzdem meine Erfahrungswerte mit euch teilen,um auch anderen mut zu machen ,diesem Preiskrieg an der Zapfsäule etwas entgegen zu setzen.

    Angaben zum Fahrzeug:
    Corolla Verso 1,8 129 PS Linea Sol V V T-I 7 Sitzer
    Bj: 03.2006 Erstzulassung: 09.2007
    warum? es ist ein Reimport mit 0 Km
    dadurch genug geld gespart für Gasanlage.

    Die Firma gibt mir die Zusage das auch nach dem Umbau auf Lpg Gas die Euro 4 meines Autos bestehen bleibt .

    Zugegeben der Tankinhalt beim Unterboden einbau ist mit 50 Litern Brutto und 40 Litern Netto zwar etwas spärlich, aber ich komme ja mindestens 400 Km weit ,also einmal Pro Woche Tanken.

    Für meinen Fall ist das ausreichend!

  4. #204
    Grünschnabel
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    CV mit LPG Gas

    Hallo Jan.
    Ich bin Woody38 und möchte auf deine Anfrage antworten.

    Kurz die Eckdaten von meiner Familien Schleuder.
    Ich Fahre seit September 07 einen Corolla Verso 7 Sitzer
    1,8 Liter Benziner .Ein wunderschöner Wagen ,eben alles was eine fünfköpfige Familie mit Hund so braucht.
    Ich habe mich mit dem Thema LPG Gas beschäftigt und habe in der Nähe von Kassel eine " Opel Fachwerkstatt " gefunden die Typen unabhängig In alle Autos einbaut !

    Denn leider halten sich die Toyota Fachwerkstätten zurück,warum auch immer!!
    Diese Anlage nennt sich JTG Gaskit .
    Die Vorteile dieser Anlage finden sich in der Einspritzung,diese wird ohne Verdampfer betrieben.So brauche ich ca: 50 sek. um auf Gas umzuschalten.

    Ich möchte aber trotzdem meine Erfahrungswerte mit euch teilen,um auch anderen mut zu machen ,diesem Preiskrieg an der Zapfsäule etwas entgegen zu setzen.

    Angaben zum Fahrzeug:
    Corolla Verso 1,8 129 PS Linea Sol V V T-I 7 Sitzer
    Bj: 03.2006 Erstzulassung: 09.2007
    warum? es ist ein Reimport mit 0 Km
    dadurch genug geld gespart für Gasanlage.
    Die Firma gibt mir die Zusage das auch nach dem Umbau auf Lpg Gas die Euro 4 meines Autos bestehen bleibt .

    Zugegeben der Tankinhalt beim Unterboden einbau ist mit 50 Litern Brutto und 40 Litern Netto zwar etwas spärlich, aber ich komme ja mindestens 400 Km weit ,also einmal Pro Woche Tanken.

    Für meinen Fall ist das ausreichend!

  5. #205
    Mitglied Avatar von der_flieger
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    RE: CV mit LPG Gas

    Herzlich Willkommen, Woody!

    Original von Woody38
    Ich habe mich mit dem Thema LPG Gas beschäftigt und habe in der Nähe von Kassel eine " Opel Fachwerkstatt " gefunden die Typen unabhängig In alle Autos einbaut !

    Denn leider halten sich die Toyota Fachwerkstätten zurück,warum auch immer!!
    Die Gründe für die Zurückhaltung mancher Umrüster in Bezug auf neue Toyotas findest Du in einigen der letzten 200 Antworten dieses Threads. Hat Dir der freundliche Opelhändler von den Risiken & Nebenwirkungen berichtet, die auf Dich und Dein Corolla-Budg€t zukommen? Die Motoren sind nicht uneingeschränkt tauglich, brauchen einen zurückhaltenden 'Gas'-Fuß (im doppelten Sinne) und ein Augenmerk auf die -unter Gas- empfindlichen Ventilsitze respektive Ventilspielkontrolle und -einstellung (€€€:wow€€€) !

    Entnehme ich Deinen Worten richtig, dass Du schon umgerüstet hast? Bei welchem Kilometerstand hast Du umrüsten lassen, und wieviel hast Du seit dem unter Gas zurück gelegt? Hast Du einmal das Ventilspiel messen und protokollieren lassen? Verwendest Du ein Additiv wie Flashlube oder Tunap? Welchen Fahrstil hast Du, welche Strecken fährst Du, und in welchem Bereich liegt Dein Verbrauch unter Benzin und unter Gas? Vielleicht magst Du uns ja noch ein paar Infos zukommen lassen.

    Diese Anlage nennt sich JTG Gaskit .
    Die Vorteile dieser Anlage finden sich in der Einspritzung,diese wird ohne Verdampfer betrieben.So brauche ich ca: 50 sek. um auf Gas umzuschalten.
    Also ist es eine flüssig einspritzende ICOM-Anlage? Diese Systeme können geringe Leistungsvorteile bringen, wie ich hörte. Wahrscheinlich bezieht sich das eher auf den Höchtlastbereich, und den solltest Du im Gasbetrieb meiden. Vermutlich bleiben die Verbrennungstemperaturen gegenüber Verdampfer-Gasanlagen etwas niedriger, weil die Verdampfung des LPGs im Ansaugtrakt und im Verbrennungsraum stattfindet. Dort wird der Umgebung Verdunstungswärme entzogen. Vor allem die Einlassventile sollten davon profitieren.

    So brauche ich ca: 50 sek. um auf Gas umzuschalten.
    Wenn sie IMMER 50 Sekunden braucht, ist das relativ lang -verglichen mit einer Verdampferanlage- , denn es wird sich ein nennesnswerter Betrag an Startbenzin aufsummieren, auch wenn Du den Motor häufig warm startest. In diesen Fällen laufen Verdampferanlagen nur wenige Sekunden (unter 10) auf Benzin. Von Toyotix haben wir allerdings gelernt, dass diese Benzin-Phasen für das Wohlbefinden des Zylinderkopfes ein wahrer Balsam ist, besonders wenn man sich das an Additiven reiche SuperPlus gönnt. (Ich tu's inzwischen!) Also muß dieses Anlagenspezifikum nicht unbedingt nachteilig sein, sondern für diesen Motor genau richtig.

    Ich möchte aber trotzdem meine Erfahrungswerte mit euch teilen,um auch anderen mut zu machen ,diesem Preiskrieg an der Zapfsäule etwas entgegen zu setzen.
    Gut; von diesem Flüssig-Einspritz-Konzept haben wir noch nicht viele Meldungen hier, daher sind Deine Infos interessant!

    Wir alle sichern uns derzeit relativ konstante Kraftstoffkosten auf einem niedrigen Niveau, indem wir mit LPG fahren. Leider darf man die technischen Risiken nicht aus den Augen verlieren, sonst hat man am Ende nix gewonnen. Bei Deinem Motor ist Erfahrungsgemäß mit mehr oder wenig stark ausgeprägtem Ventilsitzverschleiss zu rechnen. Ein früher Umrüstzeitpunkt scheint mir aus den hier aufgelaufenen Erfahrungen eher positiv. Wir wüssten daher gerne mehr über den Fortgang in Deinem Fall. Und vielleicht magst Du uns noch schreiben, was Du bezahlt hast.

    Bis bald! Gute Fahrt und allzeit einen ausreichenden Schmierfilm an den Ventilen wünscht Dir
    Martin

  6. #206
    Hallo Flieger,

    schön mal wieder etwas von Dir zu hören.

    Insbesondere interessiert mich ab welcher Temperatur Deine Gasanlage umschaltet.

    Mein ist auf 20Grad eingestellt und funktioniert wunderbar, kein Ruckeln oder ähnliches.

    Es wird vielfach davon berichtet, daß die Temperatur nicht zu niedrig eingestellt werden soll.
    Ist das eine reine Frage ob der Motor richtig läuft oder womit hängt das zusammen?

    Gruss
    Flo

  7. #207
    Grünschnabel
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    Bin Neu hier...

    Der Mister MMT hat mich zu diesem Forum geführt um Fahrbericht bzw. Problemlösungen zu erhalten. Ich setz hiermal 3 Auszüge meiner Problemdarstellung rein. Vllt könnt ihr mir ja helfen.

    am 15/2/2009 um 14:14
    Hallo liebe Autogasfreunde ich bitte euch um eure Hilfe.
    Habe meinen Toyota Avensis Bj 2003, 1,8 T25 Automatik vor einem Jahr auf Autogas umrüsten lassen. Es wurde eine Prins VSI Anlage verbaut, ebenso Flashlube. Im November nach einer kalten Nacht trat dann folgendes Prob erstmalig auf. Das Auto tete ganz normal. Nach kurzer fahrt ca.2min hielt ich das Auto an und machte den Motor aus, weil ich auf jemanden warten musste. Nach ca. 5min tete ich den Motor und er ruckelte als wenn er nur noch auf 3 Zylindern lief. Daraufhin stellte ich das Auto komplett. Am nächsten Tag lief das Auto wieder einwandfrei auf Benzin und Gas. Das Problem kam dann in den nächsten 2 Monaten noch 2x vor. Jedoch lief der Motor am nächsten Tag immer wieder einwandfrei. Mitte Januar dann tete ich den Motor und fuhr zur Tankstelle (ca.2min Fahrtzeit) und tankte. Nach dem Start trat das Problem wieder auf der Motor stottert. Kurze Zeit später blieb ich liegen, ebenso ging die Abgaswarnleuchte an. Der ADAC kam auch gleich und stellte aussetzer am Zylinder 1 fest. Er wechselte daraufhin die Zündspule auf Zylinder 2. Nun lief der Wagen wieder. Der ADAC-Mitarbeiter gab an, dass es vllt die Zündspule ist. Anschließend fuhr ich in die Werkstatt (keine GAswerkstatt). Die machten Probefahrten, fanden aber nichts. Als ich ihn abholte kam gleich wieder die Warnleuchte. Ich daraufhin wieder zur Werkstatt. Wert Lambda war nicht 1, was auch immer das bedeutet. Sie fanden den Grund aber wieder nicht. Ich zeigte ihnen nun den Fehler der in der Warmlaufphase auftritt. Nun trat der Fehler auf, Zylinder 3 und 4 hatten aussetzer. Daraufhin Antwort der Werkstatt Umrüster aufsuchen und Gasanlageneinstellungen neu machen. Es ist ein Prob der Gasanlage, da dieses Prob immer beim Umschalten auf Gas auftritt. Ich fuhr dann zu meinem Umrüster. Diese resetteten die Einstellung und gaben sie neu ein. Ich dachte nun sei das Prob behoben, fuhr aber erstmal noch auf Benzin weiter, da es auf Benzin nicht auftritt. Auf dem Weg nach Hause, auf der Autobahn, der Motor hatte bereits Betriebstemperatur schaltete ich manuell auf Autogas um und nur kurze Zeit später kam die Warnleuchte wieder, jedoch war vom fahren her kein Unterschied zu merken, er ruckelte also nicht. Das Auto konnte weiterhin im Gasbetrieb fahren. Nur diese verdammte Lampe brennt. Nun muss ich das Auto wieder zum Umrüster bringen. Wer kann mir helfen. Also meiner Meinung nach liegt das Prob irgenwo beim Umschalten... Fahre jetzt schon 25000km mit der Anlage

    am 15/2/2009 um 21:15
    Filter wurde im Dezember gewechselt. Da war das Problem schon. Also lags nicht am Filter. Denke das ich mal die komplette Anlage checken lassen muss. Ist ja auch noch Garantie drauf. Von Haus aus bin ich aber eig nen vernünftiger Fahrer. Pendele wöchentlich über die AB ca. 250km hin und zurück. Fahre dabei kaum schneller als 130km/h. Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich hab ich nicht. Laut Umrüster fährt die Anlage eher zu fett. Mit der Anlage bin ich zufrieden. Mit der Verarbeitung nicht so ganz. Einige Kabel liegen mir zu offen da, ebenso diese Emulatorbox. Bisschen stören tut mich das Geräusch des Rails. Ist manchmal ganz schön laut. Habe aber das Gefühl dass das Flashlube nicht verbraucht wird. Habe erst das 2. Mal nachfüllen müssen und das bei den Kilometern. Naja werde dann auch mal Ventilspiel messen lassen. Ich seh da nicht durch und werd es deswegen nicht selbst machen. Aber woher soll ich wissen ob mein Umrüster mir die Wahrheit sagt. Der sagt dann ist alles in Ordnung mit Ventilen bzw mit der Anlage, obwohl sie es vllt garnicht ist. Das ist eher meine Sorge. Komisch bei der Fehlerdiagnose ist, dass erst der 1. Zylinder Aussetzer hat und später dann der 3. und der 4.. Der 1. aber wieder normal läuft. Kann mir das eig nur so erklären dass der Emulator nicht mehr richtig simuliert und sogar für ne kurze Zeit Benzin und Gas eingespritzt wird und der Lambdawert natürlich dann nicht mehr stimmen kann. Aber grds habe ich keine Ahnung versuche nur Zusammenhänge zu erkennen.

    am 24/2/2009 um 09:08
    Hallo liebe Autogasgemeinde Neues von meinem Problem.

    Nach Neueinstellung der Gasanlage und Fehlerlöschung (Katalysatorwirkung eingeschränkt) durch den Umrüster wollte ich nach Hause fahren. Ich fuhr nur auf Benzin. Nach ca. 50 km ging dann wieder die Warnleuchte an. Ich fuhr dann gleich direkt bei mir zu Hause zu meinem Toyota-Händler meines Vertrauens. Dieser fand nun den Fehler (Fehlermeldung wie oben) und zwar hat sich der Kat aufgelöst. Nun steh ich vor folgenden Problemen:
    1. Ist der Katdefekt Folgeschaden des Umrüstens?
    2. Was hat die Zündaussetzer verursacht in dessen Folge denke ich der Kat kaputt gegangen ist

    Mein Toyo-Händler hat übrigens ebenfalls die Zündkerzen gewechselt, ob das Problem mit den Zündaussetzern noch besteht muss ich erst prüfen.

    Habe keine Lust nach einem Jahr wieder den Kat neu zu machen....

    Mich würden mal ein paar Meinungen interessieren, weil es geht ja nun um Schadenregulierung und wohl um mein erspartes....

    PS: Wie teuer wird so ein Kat mit einbau oder kann man das vllt auch selbst machen?

  8. #208
    Mitglied Avatar von der_flieger
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    Umschalttemperatur und Startspritverbauch

    Hallo Flo,
    ich kann Dir leider nicht sagen, auf welchen Wert meine Anlage eingestellt ist. In der Praxis brauche ich nach einer Nacht Stillstand zwischen etwa 800m im Sommer und 2000m bei starkem Frost, bis umgeschaltet wird. Den Umschaltpunkt merkt man nur, wenn ich zufällig genau in dem Moment beschleunigen will. Schaltet man die Anlage bei warmem Motor manuell ein/aus, merkt man rein gar nichts vom Umschalten.

    Starte ich mit warmem Motor, wird fast augenblicklich umgeschaltet, in etwas 6-7 Sekunden. Ich habe in den ersten Monaten (März bis Frühsommer) einen Startspritkonsum von 0,28 l/100km ermittelt. Im Sommer ist es nur die Hälfte. Allerdings habe ich auch nur einen geringen Anteil an Kaltstartvorgängen. Damit reicht eine Tankfüllung Sprit für mindestens 14.000 km, wenn man nicht zwischendurch auf Benzin umschaltet, was ja eindeutig auch zu empfehlen ist. Das praktiziere ich derzeit auch, und jetzt war der Tank nach knapp 6000 km leer. Im Autobahn-Mischbetrieb sind's bei häufig hohem Tempo nur ca. 2000 km. Hab ihn neulich mit SuperPlus voll gemacht, weil wir demnächst nach Dänemark fahren, und da gibt's eh keine Gastanken. Sonst macht's im Grunde nicht viel Sinn über Tausende den schweren Sprit-Ballast mit zu schleppen.

    Hintergrund der Umschaltverzögerung ist folgender:
    Die Injektoren mögen keine Flüssigphase. Vermutlich laufen die empfindlichen Dichtungen Gefahr, beschädigt zu werden. Für eine sichere Verdampfung benötigt man etwas Verdampfungswärme, die dem Verdampfer über die warme Kühlflüssigkeit zugeführt wird.

    Einen Nachbrenner hab ich noch:

    Ein Bekannter fährt seit drei Jahren einen LPG Zafira 1,8 140 PS. Der Motor steht in einschlägigen Listen als gefährdet. Er fährt vollkommen 'rücksichtslos' ohne jedes Additiv oder manuelle Umschalterei, auch hohes Autobahntempo. Nach etwa 60.000 km sind bisher keine Probleme aufgetaucht, abgesehen von manchmal unrundem Lauf (!!!) wobei ich ihn schon zu einer Ventilkontrolle bewegen wollte. Werde da noch mal nachhaken. Jedenfalls, er sagt im Winter fährt er bis zu 4 Km auf Sprit. Im Sommerurlaub sei unter besten Bedingungen nach 5000 km der Sprit alle. Also ist der Startspritanteil deutlich höher als bei mir, so über den Daumen gepeilt bei etwa 10-12% Minimum.

    Bis zu meinem ersten Vorfall mit Ventilrezessionen waren es bei meinem Corolla nur etwa 3-5 % (die ersten knapp 20.000 km). In den folgenden Laufzeit (etwa genau so viel) habe ich deutlich häufiger umgeschaltet. Demnächst messe ich das Ventilspiel. Werden sehen.

    Gruß,
    Martin

  9. #209
    Junior Mitglied
    Registriert seit
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    47

    RE: Bin Neu hier...

    Hai Stevy,

    willkommen im Club.
    1. Dein Katschaden hört sich nach Fehlfunktion der Motorsteuerung an, wobei diese eher auch Opfer als Täter ist. Sowohl zu mager als auch zu fett ist schädlich für den Kat. Wenn dann noch Fehlzündungen dazukommen, hat er verspielt.
    2. Schau mal bei autogas4you nach, dort wird aktuell wieder über ein Prins Problem berichtet - da könnte es auch eine Lösung für Dich geben. Zur Not schreibst Du mal den Querkopf an.
    Emulatorproblem
    Gruß
    Toyotix

  10. #210

    An Alle

    Hallo,

    ich hatte heute mal BRC angeschrieben welche Anlage die einen für den Verso vorschlagen. Eine schockierende Nachricht habe ich bekommen. Habe denen gleich geantwortet und hoffe auf nähere Angaben darüber.

    Sehr geehrter Herr Albert,
    vor ca. 6-8 Monaten wurden sämtliche Möglichkeiten der Rückschaltung auf
    Benzinbetrieb während des Gasbetriebes seitens BRC gesperrt..
    Darunter fallen,
    - Umschaltung im Leerlauf auf Benzin nicht mehr möglich
    - Umschaltung ab einer gewissen Drehzahl auf Benzinbetrieb ist ebenfalls
    nicht mehr möglich.

    Benzin zusätzlich mit einzuspritzen war und ist mit BRC nicht möglich !

    Für Ihr Fahrzeug gibt es von BRC nur 2 Anlagen,

    1. Sequent 24
    2. Sequent Plug&Drive

    Bei beiden können Sie das elektronische Additivsystem verwenden.

    Unsere Empfehlung, wenn Sie eine BRC Anlage haben möchten, ist Tunap.
    Hier ist der Wirkungsnachweis erbracht ! Es verhindert wirkungsvoll den
    Ventileinschlag !

    mit freundlichen Grüßen


    Verstehe nicht warum die das gesperrt haben. Na mal schauen was die Antworten. Aber schon komisch oder. Ich wusste davon nichts.

    MFG
    Albert

  11. #211
    Mitglied Avatar von der_flieger
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    BRC und Wirknachweis Tunap

    Original von Daniel albert
    Sehr geehrter Herr Albert,
    [...]
    Unsere Empfehlung, wenn Sie eine BRC Anlage haben möchten, ist Tunap.
    Hier ist der Wirkungsnachweis erbracht ! Es verhindert wirkungsvoll den
    Ventileinschlag !
    Hallo Daniel,
    wenn Du Dich gerade mit BRC in Konversion befindest, kannst Du bitte einmal konkret nach nach dem Wirkungsnachweis für Tunap fragen? Dieser Nachweis interessiert mich BRENNEND! Zudem wäre es schön, die Unterschiede zwischen Sequent 24 und Plug&Drive zu kennen.

    Danke,
    Martin

  12. #212
    Wegen Tunap habe ich schon angefragt da mich dies selber interessiert
    Mal schauen was die Antworten.

    Den Unterschied kann ich ebenfalls mal nachfragen steht aber glaube ich auf deren HP

    MFG
    Albert

  13. #213
    Hallo!

    Na das bei BRC die lastabhängige Umschaltung gesperrt wurde ist ja nicht gerade ein Fortschritt.

    Sieht mir danach aus, als ob die einen lukrativen Vertrag mit Tunap haben...

    Gruss
    Flo

  14. #214
    Mitglied Avatar von Mister MMT
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    Hallo Flo,

    Du könntest Recht haben, aber BRC lässt im Endeffekt die freie Wahl.

    Auf der Webseite von der Fa. Tunap findet man ein Flyer mit allen Infos. Wie üblich ohne belegbaren Daten, aber wohl mit klaren Gebrauchsweisungen...

    Ich verstehe auch nicht wofür das automatische umschalten der BRC Anlagen abgeschafft würde.

    Auch von der CCI-HD Anlage höre ich bis jetzt nichts Ermutigendes. Ich hoffe Du hast gelesen warum ich glaube dass die Anlage etwas "anderes" darstellt. Persönlich bleibe ich der gegenüber sehr skeptisch, da es zu viele unbeantwortete Fragen gibt.


    sG

    Jan (zurück aus Solingen. Mein Auto fuhr wunderbar gut, max. 130 km/h GPS = 3400 rpm. Bei den zwei Steigungen auf der A3 und vollem Auto, habe ich während ein paar km auf Benzin umgeschaltet).

  15. #215
    Mitglied Avatar von der_flieger
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    RE: "problemlose" LPG-Fahrer finden

    Original von der_flieger
    Original von cvontour
    Weil, wie Jan schon sagte, sich viele LPG-Fahrer ohne Probleme hier nicht melden, könnten wir doch bei Spritmonitor nach solchen Autofahrern schauen und sie gezielt anschreiben, vielleicht würde jemand dann hier was posten?
    Hallo,
    das habe ich bereits getan.

    Bei Spritmonitor gibts zwei Versos, einer davon ist Old-Jack, dessen Erfahrung hier Dank Jan's Infos vorliegt. Nummer 2 ist mein Auto.

    Dann gibts noch einen Corolla E12 1.6 BJ 2005. Ich denke, den Besitzer habe ich vor einem knappen Jahr kontaktiert. Dankenswerter Weise hat er mir auch geantwortet: Er sprach von Motorschäden innerhalb 35.000 km und davon, dass 'beim nächsten Problem auf einem Zylinder' der Kopf getauscht werden muß. Also wahrscheinlich exzessiver Sitzverschleiss. Spannend ist, dass dies aus den Daten bei Spritmonitor nicht ersichtlich ist.
    Inzwischen hat er lt. Spritmonitor über 84.000 Gas-Km runter. Werde die Mail noch einmal raussuchen und nachfragen, wie es ihm ergangen ist. [...]
    Hallo ihr Gas'er,
    hier nun die 'Langform' der Kommunikation bezüglich des o.g. Corolla E12 1.6 BJ 2005. Dieses Fahrzeug hat inzwischen über 90.000 Gas-Kilometer abgespult. Laut Jan ist es der 'Champion' in unserer Erfahrungs-Ecke der ZZ-FE & LPG Toyo's.

    Corolla E12 1.6 BJ 2005 schrieb mir im März 2008:
    Hallo Martin,
    ich habe nach dem Umrüsten auf Gas nach ca. 35.000 km Motorprobleme bekommen. Die wurden durch die Werkstatt behoben. Flashlube wurde von Anfang an verwendet. Trotz weiterer Verwendung von Flashlube und moderatem Fahren (130 kmh auf den Autobahnen, ich fahre ca. 40.000 pro Jahr) ist erneut ein Schaden aufgetreten. Wenn jetzt wieder ein Schaden am ersten Zylinder
    auftritt, kann da nicht mehr repariert werden, sondern der Zylinder muss
    ausgetauscht werden.

    Fazit: nach meiner persönlichen Erfahrung kann ich das Umrüsten auf LPG nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

    Ich frage beim Tanken den jeweiligen "Tanknachbarn" nach seinen Erfahrung, dabei habe ich allerdings noch nie von Problemen gehört!
    Mit freundlichen Grüßen...

    [i]Und weiter Mitte Februar 2009:[i]
    Hallo Martin,
    vielen Dank für Deinen Bericht und den Hinweis auf das Forum. Ich muss
    gestehen, dass ich bei Weitem nicht so vertraut bin mit der technischen
    Materie. Ich habe seinerzeit die Möglichkeit auf "LPG-Antrieb" umzustellen mit dem Toyota-Händler besprochen. Er war (damals) der Meinung, dass es dabei keine Probleme gibt. Unsere holländischen Nachbarn hätten ja gute Erfahrungen mit Toyota und Gas gemacht und außerdem führen auch einige umgerüstete Autos auch bei uns herum. Ich hatte vorher einen Diesel gefahren und wollte nun auf Gas umstellen, da ich ja die relativ hohe Kilometerleistung von 40.000 pro Jahr hatte. Dann gab es ja die seinerzeit genannten Probleme. Zwei Mal wurde bereits repariert/nachgestellt. Ein drittes Mal wäre aber nicht möglich, so die Werkstatt. Bislang ist alles weitgehend auf Kulanzbasis gemacht worden. Allerdings empfiehlt die Werkstatt jetzt nicht mehr eine Umrüstung. Wobei die Umrüstung selber auch nicht von Toyota sondern von einem ortsansässigen "Spezialisten" durchgeführt wurde. Mein Ansprechpartner war aber "nur" die Toyota-Werkstatt. Der Umrüster sagt, das bei richtigem Einsatz von FlashLube nichts passieren würde und zieht sich darauf zurück, dass der Motor auch ohne Flashlube gefahren worden wäre. Die Toyota-Werkstatt zeigte sich nicht
    sehr versiert sondern hat auch wohl erst durch meinen "Fall" massiv
    dazugelernt (mit der Folge, dass sie nun die Finger davon lassen).

    Allerdings wurde mir vor dem Umbau (meines damaligen Neuwagens) gesagt, dass Toyota eine Umrüstung nicht erlauben würde. Meine Werkstatt hat aber gemeint, dass "Schäden nicht zu erwarten wären, bei regelmäßiger Wartung" (was ich ja auch eingehalten habe).
    Der Stand der Dinge ist für mich nun so, dass ich auf Autobahnen nur noch 100 bis max. 130 kmh fahre. Beruflich bedingt brauche ich auch nicht mehr pro Woche über 800 km fahren und bewege mich jetzt fast ausschließlich im Stadt- und Überlandverkehr. Meine "Laufleistung" ist also sein 1 1/2 Jahren massiv reduziert! Ich fahre aber immer noch (nur) mit Gas und hoffe, dass mir nichts "Böses" mehr passiert.

    Was mich ärgert ist, dass man als autotechnischer Laie das Gespräch mit den Fachleuten sucht, und dann eigentlich falsch beraten wird (meine Situation und meine Intension zur Umrüstung war ja der Werkstatt bekannt).
    Nachtragen will ich noch, dass ich inzwischen fast 90.000 km drauf habe und die Anlage von Tartarini (Tec 99) ist.
    Viele Grüße...
    Da kann ich nur sagen: Danke für die umfangreiche Auskunft, verbunden mit der Zusage, diese hier offenlegen zu dürfen!

    Ich kann dann nur noch mein eigenes, persönliches Fazit anfügen:

    Das prekäre an der Thematik ist aber, daß mir auch nach mehreren hundert Stunden Recherche und Expertendiskussion im Internet keine Lösung für unseren Problemmotor aufgegangen ist. Andere Motoren mit herkömmlichen Ventilsitzen können mittels einer Zylinderkopfüberarbeitung gasfest gemacht werden. Unser Motor hat aber aufgeschweißte Sitze, die sich nicht austauschen lassen. Die metallurgische Zusammensetzung dieser aufgeschweißten Sitze unterscheidet sich grundlegend von den sonst verwendeten Sitzringen und ist definitiv nicht für dauerhaften Gebrauch von Gaskraftstoffen geeignet. Es ist wahrscheinlich auch der entsprechende Bauraum im Zylinderkopf nicht vorhanden, um diese Ventilsitzringe so haltbar in den Zylinderkopf einzusetzen, daß es nicht zu Rissen kommt.

    Eine Lösung könnte eine verbesserte Additiv-Zuführung bringen. Leider sind alle marktüblichen Additive nicht mit gasförmigem LPG mischbar. Damit muß es flüssig dem Motor zugeführt werden. Da die Mengen extrem klein sind, stellt sich sofort das Problem der korrekten Dosierung für alle Zylinder. Zwar gibt es inzwischen elektronische Dosiereinrichtungen, aber die Nachweise der Wirksamkeit fehlen.

    Dir möchte ich nochmals ans Herz legen, das Ventilspiel im Auge zu behalten. Wenn es sich schleichend verringert, drohen die Auslaßventile zu überhitzen und schlimmstenfalls ab zu reißen. Dann ist ein erheblicher Motorschaden unabwendbar. Wenn Du es prüfen läßt, verlange ein Meßprotokoll. Nur so kannst Du die Entwicklung langfristig verfolgen und ggf einschreiten.

    Es gibt einige Tricks, mit denen man neben den bekannten Drehzahl- und Lastgrenzen offenbar die Haltbarkeit steigern kann:
    Mit 0,1 mm vergrößertem Ventilspiel und Verwendung von SuperPlus wegen seiner hoch wirksamen Additive, die im Motor eine gewisse Depotwirkung aufbauen, wenn man etwa 10% Benzinbetrieb einflechtet.

    Gruß,
    Martin

  16. #216
    Hallo,

    von BRC habe ich noch keine weiteren Nachrichten erhalten. Ich habe mir heute mal die Tunap Siete genauer angeschaut. Dort gibt es auch sehr interessante Fragen/Antworten.

    Dort werden die Fragen zu den Rückständen diskutiert. Scheinbar liegt es nicht an Tunap sondern an verdreckten Flüssiggas oder ähnlichem . Ich werde mal Tunap anschreiben.

    Kann es sein das die Umrüster und LPG Hersteller die schuld bei Problem einfach auf Tunap schieben um nicht selber Probleme zu bekommen ?

    Mal nur so ein Gedanke, vielleicht liegt es ja wirklich nicht an Tunap und es wäre sogar besser als Flash Lube !!!

    MFG
    Albert

  17. #217
    Hallo!

    Ich möchte hierbei nochmals eine Anmerkung zu den bei Toyota vebauten Ventilen, bzw. Sitzen machen.

    Es herrscht in diversen Foren, die Ansicht das "Laser Cladded" irgendetwas mit aufschweissen zu tun hat.
    Das ist schlichtweg falsch!

    Laser Cladded bedeutet, das eine Beschichtung mit Hilfe eines Lasers aufgebracht und verhärtet wird.

    Woher kommen die Infos, das bei Toyota aufgeschweisste Ventilsitzringe oder Ventile (-teller) verwendet werden?

    Gruss
    Flo

  18. #218
    Mitglied Avatar von Mister MMT
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    Im Startbericht und in verscheidene Berichte von der_flieger und toyotix. Einfach mal den Thread gezielt durchlesen!

  19. #219
    Junior Mitglied
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    Original von waechter77

    Es herrscht in diversen Foren, die Ansicht das "Laser Cladded" irgendetwas mit aufschweissen zu tun hat.
    1. Das ist schlichtweg falsch!

    2. Woher kommen die Infos, das bei Toyota aufgeschweisste Ventilsitzringe oder Ventile (-teller) verwendet werden?

    Gruss
    Flo
    1. wieso ? Und was ist dann richtig ?
    2. diverse Abhandlungen und Verweise in diesem Thread

    und

    Wikipedia: Schweißen
    "....
    Der Zweck des Schweißens wird unterschieden nach Verbindungs- und Auftragsschweißen. Verbindungsschweißen ist Fügen (DIN 8580) eines Werkstückes, z. B. Rohrlängsnaht. Auftragsschweißen ist Beschichten (DIN 8580) eines Werkstückes durch Schweißen. Sind der Grund- und der Auftragswerkstoff artfremd, wird unterschieden zwischen Auftragsschweißen von Panzerungen, Plattierungen und von Pufferschichten."

    Wikipedia: Auftragsschweißen

    "Als Cladding wird das Verfahren einer Auftragsschweißung bezeichnet, bei der ein hochlegierter Stahl als Oberflächenschutz auf hochbelastete metallische Bauteile aufgetragen wird.

    Das Haupteinsatzgebiet des Claddings ist der Kraftwerksbau. Besonders Membranwände und Schottenheizflächen, die in Kraftwerke mit sehr aggressiven Abgasen beaufschlagt werden, unterliegen einem sehr starken Materialabtrag. Besonders betroffen sind Müllverbrennungsanlagen und Biomassekraftwerke für hoch belastete Althölzer, die eine hohen Schwefel- und Halogenanteil im Rauchgas aufweisen. Die stärksten Abtragungen treten hier in den Bereich mit den höchsten Rauchgastemperaturen und ungeschützten Heizfläche und im Überhitzerbereich auf.

    Bei dem Verfahren wird eine hochlegierte Schutzschicht auf einen niedriger legierten Grundwerkstoff aufgetragen. Vorzugsweise werden Nickelbasislegierungen wie Inconel 625 sowie Inconel 686 aufgetragen. Die Stärke der Schutzschicht beträgt 2 - 3 mm bei typischen Wandstärken von Membranwänden von 4 - 5 mm. Die Schutzschicht wird zweilagig oder versetzt aufgetragen. Das Grundmaterial muss vor dem Cladden gesandstrahlt werden und unmittelbar mit einem vorübergehenden Schutzanstrich versehen werden. Als Auftragsmethode wird das MAG-Schweißverfahren verwendet. Für lange Standzeiten muss die Schichtdicke des Auftragwerkstoffes gleichmäßig und die Fe-Aufmischung (Diffusion von Eisen in die Beschichtung beim Aufschmelzen) muss gering sein. Das Cladding-Verfahren wird sowohl zur Ertüchtigung von durch Korrosion und Abrasion geschädigter Bauteile als auch für neue Bauteile verwendet. Als typische Abtragungsrate in Müllverbrennungsanlagen werden 0,1 mm / 10000 Stunden aufgeführt."


    Das Verfahren

    Das Schweißplattieren, auch Auftragschweißen oder Cladding genannt beinhaltet das Beschichten eines Werkstückes durch Aufschweißen des Auftragwerkstoffs, indem Schweißraupe neben Schweißraupe gelegt wird. Der Vorgang des Plattierens ist von ständig wiederkehrenden Sequenzen geprägt, die mit großer Genauigkeit wiederholt werden müssen, um eine homogene Verbindung für die gesamte Plattierung zu gewährleisten.

    Die betroffenen Flächen werden zunächst gereinigt, so dass eine metallisch blanke Oberfläche entsteht. Nach dem Reinigen werden die Flächen mit einem temporären Anstrich versehen, der die Flächen während des Auftragschweißens vor Korrosion schützt.

    Das Aufbringen der Verschleißschutzschicht geschieht meist mit einer Nickelbasislegierung Ni Cr 625 (2.4831) von Hand oder durch Schweißautomaten im Impulsschweißverfahren. Die Schichtdicke und der Schichtaufbau werden an die Betriebsbedingungen angepasst.
    Quelle: http://www.weygandt-gmbh.de/cms/de/c...adding_-_warum



    Wörterbuch
    www.leo.de:

    Unmittelbare Treffer
    cladding [tech.] die Brennelementhülsen [Kerntechnik]
    cladding [arch.] die Fassade i
    cladding der Fliesenbelag i
    cladding [tech.] die Hülle [Kerntechnik] i
    cladding [tech.] der Mantel - eines optischen Leiters i
    cladding [tech.] das Plattieren i
    cladding [tech.] die Plattierung i
    cladding [tech.] die Umhüllung i
    cladding [tech.] die Verkleidung i
    cladding [tech.] die Verschalung i
    cladding [tech.] die Wandung - Maschine i
    cladding adj. Hüll-
    cladding adj. Umhüllungs-
    Zusammengesetzte Einträge
    alloy cladding [tech.] die Legierungsplattierschicht
    cladding by rolling [tech.] das Walzplattieren
    cladding centerAE [tech.] der Mantelmittelpunkt
    cladding centreBE [tech.] der Mantelmittelpunkt
    cladding diameter [tech.] der Manteldurchmesser
    cladding index [tech.] der Mantelindex
    cladding material [tech.] das Hüllmaterial [Kerntechnik]
    cladding mode [tech.] die Mantelmode
    cladding panel [tech.] das Verkleidungsblech
    cladding panel [tech.] die Verkleidungsplatte
    cladding tube [engin.] das Hüllrohr i
    collapsible cladding [tech.] die Andrückhülle
    copper cladding das Kaschierungskupfer i
    copper cladding [tech.] die Kupferkaschierung
    explosive cladding [tech.] das Explosionsplattieren i
    explosive cladding [tech.] das Sprengplattieren i
    fiberAE cladding [tech.] der Fasermantel
    fibreBE cladding [tech.] der Fasermantel
    hammer cladding [tech.] das Hammerplattieren i
    insulation cladding [tech.] die Isolationsverschalung
    metal cladding [tech.] die Metallummantelung i
    outside cladding [tech.] die Außenverkleidung
    roll cladding [tech.] das Aufwalzen i
    roll cladding [tech.] das Aufwalzverfahren
    roll cladding [tech.] das Walzplattieren
    roof cladding [constr.] die Dachhaut i
    roof cladding [arch.] das Oberdach i
    side cladding [tech.] die Seitenverkleidung i
    wall cladding [constr.] die Wandverkleidung i
    fuel element cladding [tech.] die Brennelementhülle
    fuel element cladding [tech.] das Brennelementhüllrohr
    fuel element cladding [tech.] die Brennstoffhülle
    laser surface cladding [tech.] das Laserstrahlauftragsschweißen
    noise protection cladding [constr.] die Schallschutzverkleidung [Schalungsbau]
    slate roof cladding die Schieferbedachung i
    cladding for external walls ventilated at rear [constr.] hinterlüftete Außenwandbekleidung


    Bei Interesse können auch ethymologische Betrachtungen angestellt werden – wäre dann aber OT

    Gruß
    Toyotix
    Schweißfachingenieur ECCW-DVS 1173

  20. #220
    Hallo!

    Genau das ist der Punkt Toyotix.

    Es handelt sich lediglich um ein Verfahren das zum Aufschweissen von Beschichtungen dient und nicht wie oftmals behauptet, daß einzelne Ventilteile miteinander verschweisst sind.

    Somit halte ich die Behauptungen, daß es zu kapitalen Motorschäden gekommen ist weil Teile des Ventils abgerissen sind für Ammenmärchen.

    Gruss
    Flo

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